Wie lässt sich die Energie der Sonne nutzen?

Technikausstellung zu Energiewende und Fotovoltaik – Aufreizende Werbung erregte Aufsehen

38671881_704.jpg

Die Technikausstellung rund um Fotovoltaik fand regen Zuspruch. Foto: Katzenberger-Ruf

Bammental. (kaz) „Mein Dach wird zum Kraftwerk“ ist Motto eines Vortrags, den sich Interessierte schon mal vormerken sollten. Zu dem Thema spricht Andreas Lang, Geschäftsführer der seit einem Jahr in Bammental ansässigen Enerix GmbH, am Mittwoch, 4. Dezember, ab 19 Uhr im Rathaus Bammental. Bereits am Samstag war er mit einem Informationsstand bei der Technikausstellung rund um die Fotovoltaik im Multifunktionsgebäude präsent.

Zur Eröffnung warb Bürgermeister Holger Karl für alternative Energien. In einem Faltblatt des Fotovoltaik-Netzwerkes Rhein-Neckar wird er mit den Worten zitiert, dass die Energiewende „vor Ort“ beginne und nur durch die Zusammenarbeit von Kommunen und deren Bürgerschaft zu erreichen sei. Dort kommen als Mitglieder des Gemeindeverwaltungsverbands Neckargemünd auch Petra Müller-Vogel als Bürgermeisterin von Gaiberg, Eric Grabenbauer, Bürgermeister von Wiesenbach und Frank Volk als Stadtoberhaupt von Neckargemünd zu Wort.

Die Botschaft ist jeweils ähnlich. Mit Sätzen wie „Wir brauchen den Ausbau erneuerbarer Energie und Speichertechnologien“ wird Frank Volk zitiert. Er konnte bei der Eröffnung der Technikausstellung nicht selbst anwesend sein. Dafür kam sein Stellvertreter, Hermino Katzenstein, Landtagsabgeordneter der Grünen.

Der war kurz nach Betreten der Halle allerdings „auf 180“. Der Grund: Ein Hersteller von Infrarotheizungen meinte offenbar, mit einem Foto von einer aufreizenden weiblichen Pose für Wohlfühltemperatur werben zu müssen. Das sei „diskriminierend und von vorgestern“, so Katzenstein. Mit Hilfe von Bürgermeister Holger Karl schaffte er es tatsächlich, dass dieser „Hingucker“ entfernt wurde.

Schon kurz nach der Eröffnung der Energieausstellung war die Nachfrage der Gäste beachtlich, die Anzahl der Aussteller aber eher übersichtlich. Als vielleicht wichtigster Ansprechpartner durfte die KLiBA Heidelberg - Rhein-Neckar-Kreis nicht fehlen. Wie groß soll die Fotovoltaik-Anlage auf dem eigenen Dach sein, was kostet sie und ist die Installation eines Batteriespeichers sinnvoll?

Wer mehr dazu wissen will, wird bei der KLiBA kostenlos beraten. Auskünfte zum Thema gibt es außerdem bei Peter Kolbe unter p.kolbe@kliba-heidelberg.de oder telefonisch unter 06221 99875-0. Auch für den etwa anderthalbstündigen Vortrag am 4. Dezember wird um eine Anmeldung gebeten. Dies unter der Telefonnummer 06223 804-8 21 oder 822 sowie per E-Mail unter pv-im-gvv@neckargemuend.de

 



Erneuerbare Energien