Gemeinsam für den Klimaschutz

Stadt fördert Projektideen – Anmeldeschluss am 1. April – CO2-Emissionen sollen reduziert werden

RNZ. Die Stadt fördert ab sofort Projektideen zum Klimaschutz und würdigt damit das ökologische Engagement von Heidelberger Vereinen, Institutionen und Firmen. Anmeldeschluss für Anträge beim Amt für Umweltschutz, Gewerbeaufsicht und Energie ist am 1. April. Derzeit steht im Klimaschutzfonds ein Betrag von 12 000 Euro zur Verfügung, der an mehrere Antragssteller ausgeschüttet werden kann.

Der Hintergrund: Nach dem Motto „Global denken – lokal handeln“ fließen zukünftig die Ausgleichszahlungen für Dienstflüge der Stadtverwaltung in den Klimaschutzfonds, aus dem lokale Heidelberger Klimaschutzprojekte unterstützt werden. Denn mit dem Programm „Masterplan 100% Klimaschutz“ will die Stadt bis 2050 die CO2-Emissionen um 95 Prozent reduzieren und den Energiebedarf der Kommune um die Hälfte senken. Das will die Stadt gemeinsam mit den Bürgern und zentralen Akteuren erreichen. Die RNZ beantwortet die wichtigsten Fragen zur Förderung:

  • Was wird bezuschusst? Projekte, Veranstaltungen oder Investitionen, die einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Diese Aktionen sollen eine CO2-Einsparung, die rationelle Energieverwendung und/oder die Nutzung erneuerbarer Energien zum Ziel haben.
  • Wer kann den Zuschuss erhalten? Alle Vereine, Institutionen und Firmen in Heidelberg.
  • Was sind die Kriterien? Neben dem Innovationsgrad sind die absolute CO2-Minderung, die Energie-Effizienz sowie die mögliche Multiplikatorenwirkung Kriterien, die bei der Entscheidung herangezogen werden.
  • Was wird nicht bezuschusst? Energetische Gebäudesanierungen, denn für diese gibt es das Förderprogramm zur rationellen Energieverwendung.
  • Wie wird bezuschusst? Die Antragssteller können bis 1. April Projekte, Veranstaltungen oder Investitionen für 2018 beim Amt für Umweltschutz, Gewerbeaufsicht und Energie, Kornmarkt 1, anmelden. Die Projekte dürfen zu diesem Zeitpunkt noch nicht begonnen sein. Der Antrag (Formulare gibt es unter www.heidelberg.de/zuwendungen) soll das geplante Vorhaben beschreiben und Angaben zu den Kosten und zur angestrebten CO2-Einsparung enthalten. Die Ziele des Projekts, der Zeitplan, wer davon profitiert und wie ein nachhaltiger Erfolg gesichert wird, müssen ebenso im Antrag geklärt werden wie das Finanzierungskonzept.

© Rhein-Neckar-Zeitung vom Montag, 19. Februar 2018, Seite 5 (10 Views)

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Erneuerbare Energien