Die „Energiekarawane“ will Kosten sparen und das Klima schützen

Ein kostenloser Check für kleine und mittelständische Unternehmen wird angeboten – „In jedem Unternehmen kann mit geringem Aufwand Energie gespart werden“

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Die „Energiekarawane Gewerbe“ ist im Rathaus angekommen: Dr. Klaus Keßler („Kliba“), Dr. Nicolai Freiwald (IHK), OB Jörg Albrecht und Abteilungsleiterin Johanna Barth (v.l.). Foto: Jürriens

Sinsheim (bju) Die Themen sind aktueller denn je: Klimaschutz, Energie-Einsparung und Energie-Effizienz. Nicht nur in privaten Haushalten, sondern gerade in Unternehmen finden Stromeinsparung, Klimatisierung, Beleuchtungsanlagen oder Abwärmenutzung einen immer größeren Stellenwert. Doch wo beginnt man im Betrieb, und wo erhält man neutrale, aber fachliche und ganzheitliche Beratung? Die Antwort darauf gaben Dr. Klaus Keßler, Geschäftsführer der Klimaschutz- und Energieberatungsagentur Heidelberg („Kliba“), und Dr. Nicolai Freiwald, Bereichsleiter Innovation, Umwelt und Energie der IHK, im Rathaus. Dort legte die „Energiekarawane Gewerbe“ einen Stopp ein.

Vom 19. Oktober bis zum 30. November bieten die Moderatoren der Kompetenzstelle Energieeffizienz („KEFF“) in Sinsheim ihre Dienste an. Kernstück ist der kostenlose Energiecheck vor Ort in den Betrieben. „In jedem Unternehmen gibt es Möglichkeiten, Energie zu sparen. Manche sind mit geringen Mitteln oder sogar durch einfache Verhaltensänderungen umsetzbar“, wissen die beiden „Karawanenführer“. Vorab hat die Stadt bereits in Person von Oberbürgermeister Jörg Albrecht die Sinsheimer Firmen über die Energiekarawane informiert und ihnen Gutscheine für den kostenlosen „KEFF-Check“ zukommen gelassen.

„Nach Rückmeldung besucht ein neutraler Energieberater das Unternehmen und besichtigt mit dem Geschäftsführer den Betrieb für eine individuelle Erstanalyse“, erzählt Keßler. Messgeräte, wie etwa eine Wärmebildkamera, kämen dabei zum Einsatz. Sinnvoll sei auch, die Zahlen des Energieverbrauchs des vergangenen Jahres zur Hand zu haben. „Die kostenlosen Energiechecks und die daraus resultierenden Maßnahmen sollen im Idealfall für den Gewerbetreibenden maßgeblich zur Kostenersparnis und zudem zum Klimaschutz beitragen“, sagt der Initiator der Energiekarawane. Dabei werde nicht nur aufgezeigt, wo Schwachstellen sind, sondern auch auf Fördermöglichkeiten hingewiesen. Die „KEFF“ erstellt danach einen Bericht und unterstützt und begleitet das Unternehmen auf dem Weg zu mehr Kosteneffizienz und Klimaschutz.

Keßler und Freiwald wissen, dass kleinere und mittelständische Betriebe oft schon allein aus Zeitgründen nur schwer für das Thema Energiesparen zu sensibilisieren sind, gerade jetzt in der unsicheren Corona-Zeit. Oft herrsche Angst vor hohen Investitionen. „Aber Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit sind keine Gegensätze“, weiß Freiwald. Das Energieeffizienz-Potenzial sei oft viel höher, als der Firmenchef vermute. „Häufig kann schon mit geringen Investitionen eine signifikante Einsparung erzielt werden“, ergänzt Keßler.

Als „hervorragende Maßnahme in Sachen Energieeffizienz“ beurteilen die beiden „örtlichen“ Geschäftsführer Jürgen Junker von Junker-Filter GmbH und Konrad Weiß von B&S Service GmbH den Check, den sie absolviert haben. Auch Albrecht sieht in den kostenlosen und neutralen Checks eine große Chance.

Info: Die „KEFF Rhein-Neckar“ gehört zu zwölf Kompetenzstellen, die bis zum März 2023 und somit für die Dauer von sieben Jahren gegründet worden sind. Bereits jetzt gibt es positive Signale seitens des Landes, das eine Projektverlängerung angestrebt wird. Kontaktmöglichkeiten gibt es auch auf der Internetseite der „KEFF“ unter www.keff-rn.de. von Die „Energiekarawane“ will Kosten sparen und das Klima schützen

Ein kostenloser Check für kleine und mittelständische Unternehmen wird angeboten – „In jedem Unternehmen kann mit geringem Aufwand Energie gespart werden“

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Die „Energiekarawane Gewerbe“ ist im Rathaus angekommen: Dr. Klaus Keßler („Kliba“), Dr. Nicolai Freiwald (IHK), OB Jörg Albrecht und Abteilungsleiterin Johanna Barth (v.l.). Foto: Jürriens

Sinsheim. (bju) Die Themen sind aktueller denn je: Klimaschutz, Energie-Einsparung und Energie-Effizienz. Nicht nur in privaten Haushalten, sondern gerade in Unternehmen finden Stromeinsparung, Klimatisierung, Beleuchtungsanlagen oder Abwärmenutzung einen immer größeren Stellenwert. Doch wo beginnt man im Betrieb, und wo erhält man neutrale, aber fachliche und ganzheitliche Beratung? Die Antwort darauf gaben Dr. Klaus Keßler, Geschäftsführer der Klimaschutz- und Energieberatungsagentur Heidelberg („Kliba“), und Dr. Nicolai Freiwald, Bereichsleiter Innovation, Umwelt und Energie der IHK, im Rathaus. Dort legte die „Energiekarawane Gewerbe“ einen Stopp ein.

Vom 19. Oktober bis zum 30. November bieten die Moderatoren der Kompetenzstelle Energieeffizienz („KEFF“) in Sinsheim ihre Dienste an. Kernstück ist der kostenlose Energiecheck vor Ort in den Betrieben. „In jedem Unternehmen gibt es Möglichkeiten, Energie zu sparen. Manche sind mit geringen Mitteln oder sogar durch einfache Verhaltensänderungen umsetzbar“, wissen die beiden „Karawanenführer“. Vorab hat die Stadt bereits in Person von Oberbürgermeister Jörg Albrecht die Sinsheimer Firmen über die Energiekarawane informiert und ihnen Gutscheine für den kostenlosen „KEFF-Check“ zukommen gelassen.

„Nach Rückmeldung besucht ein neutraler Energieberater das Unternehmen und besichtigt mit dem Geschäftsführer den Betrieb für eine individuelle Erstanalyse“, erzählt Keßler. Messgeräte, wie etwa eine Wärmebildkamera, kämen dabei zum Einsatz. Sinnvoll sei auch, die Zahlen des Energieverbrauchs des vergangenen Jahres zur Hand zu haben. „Die kostenlosen Energiechecks und die daraus resultierenden Maßnahmen sollen im Idealfall für den Gewerbetreibenden maßgeblich zur Kostenersparnis und zudem zum Klimaschutz beitragen“, sagt der Initiator der Energiekarawane. Dabei werde nicht nur aufgezeigt, wo Schwachstellen sind, sondern auch auf Fördermöglichkeiten hingewiesen. Die „KEFF“ erstellt danach einen Bericht und unterstützt und begleitet das Unternehmen auf dem Weg zu mehr Kosteneffizienz und Klimaschutz.

Keßler und Freiwald wissen, dass kleinere und mittelständische Betriebe oft schon allein aus Zeitgründen nur schwer für das Thema Energiesparen zu sensibilisieren sind, gerade jetzt in der unsicheren Corona-Zeit. Oft herrsche Angst vor hohen Investitionen. „Aber Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit sind keine Gegensätze“, weiß Freiwald. Das Energieeffizienz-Potenzial sei oft viel höher, als der Firmenchef vermute. „Häufig kann schon mit geringen Investitionen eine signifikante Einsparung erzielt werden“, ergänzt Keßler.

Als „hervorragende Maßnahme in Sachen Energieeffizienz“ beurteilen die beiden „örtlichen“ Geschäftsführer Jürgen Junker von Junker-Filter GmbH und Konrad Weiß von B&S Service GmbH den Check, den sie absolviert haben. Auch Albrecht sieht in den kostenlosen und neutralen Checks eine große Chance.

Info: Die „KEFF Rhein-Neckar“ gehört zu zwölf Kompetenzstellen, die bis zum März 2023 und somit für die Dauer von sieben Jahren gegründet worden sind. Bereits jetzt gibt es positive Signale seitens des Landes, das eine Projektverlängerung angestrebt wird. Kontaktmöglichkeiten gibt es auch auf der Internetseite der „KEFF“ unter www.keff-rn.de

© Rhein-Neckar Zeitung | Sinsheimer Nachrichten | 19. Oktober 2020

© Rhein-Neckar Zeitung | Sinsheimer Nachrichten | 19. Oktober 2020

 



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