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Warmwasserbereitung
Bei der Heizungssanierung ans Warmwasser denken! Denn in vielen Gebäuden lässt sich die Warmwasserbereitung, die bisher separat lief, mit dem Heizkessel koppeln. Bei Ein- und Zweifamilienhäusern erreichen solche zentrale Systeme meist die beste Wirtschaftlichkeit bei geringstem Energiebedarf.
Die verfügbaren dezentralen Systeme, seien es Speichergeräte (Boiler) oder Durchflussgeräte, arbeiten oft mit teurem Strom. Etwas günstiger sind die umweltfreundlicheren, gasbetriebenen Durchlauferhitzer.
Bei einer Sanierung ist die Gelegenheit günstig, auf ein zentrales System umzusteigen. Dabei erfolgt die Warmwasserverteilung an alle Verbrauchsstellen von einem zentralen Speicher aus. Die Lösung, den Warmwasserspeicher über die Heizungsanlage zu erwärmen, ist wirtschaftlich und sauber. So liegen die Energiekosten, eines Gas-Brennwertkessel mit Speicher bei rund ¼ der Kosten eines Elektrospeichers. Einer zusätzlich installierte Solaranlage senkt die Energiekosten sogar auf 1/10. Strom rechnet sich also zur Warmwasserbereitung nicht.
In älteren Anlagen wird manchmal ein zentraler, direktbeheizter Warmwasserbereiter verwendet. Doch bei diesen Speichern sind die Wärmeverluste hoch. Zudem haben moderne Heizkessel auch im Sommer einen guten Wirkungsgrad, so dass die Anbindung an die modernisierte Heizung sinnvoller ist. Weitere Handlungsspielräume gibt es, wenn der Standspeicher Anschlussmöglichkeiten für eine Solaranlage hat.
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