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Gut gedämmt ist viel gespart

Wärmeleitfähigkeit

Massive Mauern im Altbau schützen nicht zwangsläufig vor Kälte, denn guter Wärmeschutz hängt von den Materialeigenschaften, insbesondere der Wärmeleitfähigkeit ab - gemessen in W/mK (Watt pro Meter Materialdicke und Temperaturdifferenz). Je geringer diese Wärmeleitfähigkeit (Abkürzung WLG) ist, desto besser ist die Dämmung. Ein handelsüblicher, ein Zentimeter dicker Wärmedämmstoff dämmt besser, als ein altes, halben Meter starkes Mauerwerk.

Diese Dämmstoff-Kennwerte stehen z.B. in Werbeprospekten oder auf dem Dämmmaterial und sind so auch dem Laien zugänglich. Die Dämmstärken reicht von 20 bis 200 mm (mehrlagig auch darüber), die der Wärmeleitfähigkeiten von WLG 025 bis WLG 060.
Je nach Ausgangsmaterial sind Dämmstoffe mehr oder weniger ökologisch. Umweltfreundlich sind solche aus nachwachsenden Rohstoffen beispielsweise Hanf und Holzwolle/-fasern. Weniger ökologisch sind z.B. Dämmstoffe aus Polyurethanschaum, Polystyrol oder Glas-/Steinwolle.

Außer der Wärmeleitfähigkeit bestimmt der U-Wert oder Wärmedurchgangskoeffizienten die energiesparenden Eigenschaften von Baustoffen. Anhand der Wärmeleitfähigkeit lässt sich mit ihm der Wärmeverlust auf die Fläche bezogen berechnen. Auch hier gilt: Je niedriger dieser Wert, umso geringer sind die Heizkosten.

Sind Dämmstoffdicke und WLG richtig dimensioniert, lassen sich so Heizkosten kräftig senken. Typische Einfamilienhäuser aus den 60er Jahren verlieren verglichen mit gut gedämmten Gebäuden bis zu 60 % Wärme. Die Kosten für eine gute Wärmedämmung amortisieren sich im Laufe der Jahre durch eingesparte Heizkosten.



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