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Behaglich Wohnen durch Wärmeschutz


Behaglich fühlt sich, wer drinnen weder schwitzt noch friert. Neben der Temperatur tragen Luftgeschwindigkeit, relative Luftfeuchtigkeit, Staubgehalt, Kohlendioxidkonzentration, Aktivität und Bekleidung des Menschen zur Behaglichkeit in Innenräumen bei. Manchmal gleichen sich unterschiedliche Parameter aus. So kann eine höhere Lufttemperatur eine zu niedrige Oberflächentemperatur kompensieren.

Behaglichkeit = Energie sparen
Ein Raum ist behaglich, wenn die mittlere Temperatur der Raumumschließungsflächen max. 3 Grad unter der Raumlufttemperatur liegt. Bei ungedämmten Altbauten ist das oft nicht der Fall. Dort wird Behaglichkeit durch vermehrtes Heizen teuer erkauft. Trotzdem wird es nicht völlig behaglich, denn nicht gedämmten Umschließungsflächen entziehen dem Körper Wärme.

Behaglichkeit = Geld sparen
Steig die Raumtemperatur um ein Grad erhöht sich die Heizenergie um 6%. In gut gedämmten Häusern liegt die Raumlufttemperatur bei ca. 19°C. Im Vergleich zu schlecht gedämmten Gebäude lassen sich ca. 20 % Energie sparen.

Behaglichkeit = Gesundheit
Achtung bei dunkle Flecken an der Wand: Feuchtigkeit bindet hier Staub, ein guter Nährboden für Schimmelpilzsporen, die z.B. Allergien auslösen können. Die Feuchtigkeit ist Tauwasser, das sich bei zu hoher Luftfeuchtigkeit bildet z.B. an Wärmebrücken wie ungedämmten Ecken. Mit einer fachmännisch angebrachten, richtig dimensionierten Wärmedämmung kann das nicht passieren.


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